Syntax-Feature
Ueberschriften in Markdown
Ueberschriften strukturieren jedes Markdown-Dokument. Zwei Syntaxen: ATX mit `#` (am gebräuchlichsten) und Setext mit Unterstrichen.
Was ist das?
Markdown hat sechs Heading-Ebenen (H1 bis H6). ATX-Style mit `#` ist der Standard. Setext-Style mit Unterstreichung ist Legacy, aber in CommonMark immer noch gültig.
Beispiele
ATX-Style
# H1 — Haupt-Titel
## H2 — Sektion
### H3 — Sub-Sektion
#### H4
##### H5
###### H6 Setext-Style (nur H1 und H2)
H1 Setext
=========
H2 Setext
--------- ATX mit optionalen schließenden Hashes
# H1 Titel #
## H2 Titel ## Unterstützt von
NICHT unterstützt von
Praxis-Tipps
- Genau einen H1 pro Dokument — Best Practice für SEO und Accessibility.
- Leerzeile nach ATX-Heading verhindert dass Inhalt direkt anschließt.
- Setext-Style nur für H1 und H2 (=== bzw ---). Tieferer Hierarchie nicht möglich.
- Discord rendert # in normalen Channels nicht als Heading.
Häufige Fragen
Warum hat Setext-Style überlebt?
Setext wirkt im rohen Markdown-Quelltext lesbarer, weil die Hierarchie visuell durch Unterstreichung sichtbar ist. ATX ist heute Standard, weil schreib-effizienter.
Funktionieren H4 bis H6?
Ja, aber wenig genutzt. In SEO-Kontext: H1, H2, H3 sind die wichtigsten. H4 bis H6 oft unnötig komplex.
Sind Heading-IDs automatisch für Anchor-Links?
Bei GFM, GitLab, Pandoc ja — Heading-Text wird zu URL-Slug konvertiert. Bei CommonMark Standard nein, Plugin-Sache.
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